Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit an der Rossentalschule  

„Es ist normal, verschieden zu sein.  Es gibt keine Norm für das Menschsein.“. So lautet die Ansprache des Bundespräsidenten Richard von Weizäcker 1993 bei der Eröffnungsveranstaltung der Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte in Bonn.

In diesem Geiste verstehe ich meine Arbeit als Schulsozialarbeiterin an der Rossentalschule.

Die Stelle wurde neu geschaffen und war dann ab dem 01.09.2021 zu besetzen.

Mein Name ist Karin Blocher und ich arbeite seit dem 01.09.2021 mit einer Arbeitsstelle von 25% an der Rossentalschule.

Generell ist die Schulsozialarbeit das Bindeglied zwischen Schule und Jugendhilfe mit der Aufgabe, die einzelnen Schüler*innen in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern, ferner dazu beizutragen, Bildungsbenachteiligungen zu vermeiden und abzubauen, Erziehungsberechtigte und Lehrer*innen bei der Erziehung und dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz zu beraten und zu unterstützen sowie zu einer schülerfreundlichen Umwelt beizutragen im Sinne der §§ 11 und 13 SGB VIII/KJHG.

Die Rossentalschule ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Im Mittelpunkt der schulischen Förderung steht die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler*innen auf dem Grundsatz der Erziehung zur größtmöglichen Selbständigkeit.

Die Schulsozialarbeit nimmt eine ergänzende und unterstützende Rolle für die Schüler*innen, Eltern bzw. Erziehungsberechtigte und die Lehrer*innen ein. Der systemische Blickwinkel ist sowohl bei der Einzelfallberatung als auch in der alltäglichen Gruppenarbeit sehr hilfreich, der die einzelne Person nicht isoliert betrachtet wird, sondern immer gemeinsam mit ihrem Lebenswelt-System (Eltern, Nachbarn, Freunde, Verein, usw.).

Das Hauptaugenmerk der Schulsozialarbeit liegt auf der Förderung der persönlichen Ressourcen und das Erlernen neuer Fähigkeiten zur Bewältigung individuellen Problemen auf der Basis eines selbstbestimmten Lebens.

Angebote und Aufgaben der Schulsozialarbeit

die Schulsozialarbeiterin ist Ansprechpartnerin bei:

  • persönlichen Problemen
  • Schwierigkeiten in der Familie
  • Probleme mit Lehrer*innen 
  • Problemen mit Mitschüler*innen
  • der Praktikumsplatzsuche

Schüler*innen:

  • Sprechstunde/Einzelgespräch
  • Sozialpädagogische Angebote für einzelne Schüler*innen
  • Organisation und Begleitung einzelner Präventions-Projekte durch Fachstellen (Suchtprävention, Polizei, Pro Familia)
  • Projekte: wie z.B.: Wo finde ich professionelle Hilfe zu bestimmten Themen? 
  • Begleitung zu Ärzten, Ämtern und Behörden
  • Hilfestellung bei der Berufsvorbereitung
  • Klassenangebote zum Training der Sozial- und Handlungskompetenzen

Mädchen-AG: Fremd- und Eigenwahrnehmung, Stilberatung, Nein-Sagen lernen, Vorbereitung und Begleitung zu Facharztbesuchen, Mobbing, Umgang mit Handy

Jungs-AG: Highland-Games veranstalten, Besuch eines Automuseums,
 Umgang mit Freundschaften, Mobbing, Umgang mit Handy

Eltern:

  • Einzelgespräche
  • Eltern-Café
  • *Beratung und Unterstützung bei der Antragstellung von diversen Hilfen
  • *Begleitung zu externen Beratungsstellen/Ämtern und Behörden

Lehrer*innen:

  • *unterstützend und beratend zur Seite stehen damit die individuelle Entwicklung bei jedem/r Schüler*in optimal gefördert werden kann.
  • *regelmäßiges Austausch bei der Wahrung der Schweigepflicht

Vernetzung:

  • *mit Vereinen
  • *mit Erziehungsberatungsstellen
  • *Jugendamt

Frau Karin Blocher

Karin.Blocher@mail.aba-albstadt.de

Telefon 07431 121-125

Der Träger

ABA Ausbildungs- und 

Berufsförderungsstätte Albstadt e. V.

Auf Lauen 12-17

72461 Albstadt

Ansprechpartnerin

Nicole Volm

Telefon 07432 208-250, Telefax 07432 208-29

Nicole.Volm@aba-albstadt.de