Leitbild

– Beteiligt sein –

„Grundgedanke unserer pädagogischen Arbeit ist die Eingliederung von Menschen mit einer geistigen Behinderung in die Gesellschaft mit dem Ziel einer aktiven Teilnahme am öffentlichen Leben.“

Umsetzung des Leitbildes anhand folgender Leitgedanken:

Im Mittelpunkt der schulischen Förderung steht die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler auf dem Grundsatz der Erziehung zur größtmöglichen Selbständigkeit und Entwicklung eines positiven Selbstbewusstseins in Bezug auf eine realistische Lebensgestaltung. (Wichtig ist dabei die Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten und Grenzen)

Aufbauend auf einem Basiswissen vermittelnden Bildungsangebot sollen diese Ziele durchgehend in allen Schulstufen in den Lebensbereichen Arbeit, Öffentlichkeit, Freizeit und Wohnen umgesetzt werden. In einem Stufenprofil werden stufenspezifische Inhalte festgelegt. Wir schaffen dazu im Unterricht Rahmenbedingungen, die es den Schülern ermöglichen, sich Inhalte eigenaktiv anzueignen.

Mithilfe vielfältiger Kooperationen mit außerschulischen Partnern (Schulen, AA, Betriebe, WFbM….) soll ein lebensweltorientiertes Netzwerk geschaffen werden.

Im Rahmen des gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsauftrag ist die Zusammenarbeit mit Eltern gekennzeichnet durch den Austausch von Vorstellungen und die Entwicklung von gemeinsamen Zielvereinbarungen.

 

Das Leitbild, insbesondere der Leitspruch „Beteiligt sein“ ist Grundlage unseres pädagogischen Handelns. Besonders hervorzuheben sind:

  • Die Schülerschaft der Rossentalschule ist von großer Unterschiedlichkeit der geistigen- und Körperlichen Fähigkeiten gekennzeichnet. Im Sinne des Inklusionsgedanken werden die Klassen an der Rossentalschule bewusst unter dem Gesichtspunkt Heterogenität gebildet
  • Die SMV an der Rossentalschule und deren Konzeption.
  • Zwei Klassen der Grundstufe werden als ausgelagerte Klassen an der Schule an der Sommerhalde (Grundschule) in Albstadt-Truchtelfingen unterrichtet. 
  • Eine Hauptstufenklasse wird seit dem Schuljahr 2018/19 an der Burgschule (Grund- und Werkrealschule) in Meßstetten unterrichtet. Sie wird als Kooperative Organisationsform geführt, d. h. sie kooperiert eng mit einer Partnerklasse. In diesem Schuljahr ist es eine 6. Klasse der Burgschule.Weitere Infos gibt es hier: KOF Burgschule
  • Die Berufsschulstufe der Rossentalschule wird seit dem Schuljahr 2013/14 nach dem sogenannten Kurssystem unterrichtet. D. h. dass die Klassenverbände zum Teil aufgelöst sind: Dies erfolgt vor Allem an den beiden Arbeitstagen (Dienstag und Donnerstag) an denen die Schüler in verschiedenen Projekten zur Arbeitsvorbereitung (Projekt AV) eingeteilt werden und in den Projekten etwas produzieren oder eine Dienstleistung anbieten. Außerdem werden in den Kulturtechniken Mathematik und Deutsch leistungshomogenen Gruppen gebildet. Neben dem Feld Arbeit wird auch noch ein besonderer Augenmerk auf die Bereiche Wohnen (Wohntraining) und Freizeit (Freizeitclubs, Schullandheim) gelegt. Näheres ist in der aktuellen Konzeption der Berufsschulstufe nachzulesen. Die Projekte und Arbeiten, die die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts Arbeitsvorbereitung durchführen, erfolgen alle unter dem Dach der Schülerfirma der Rossentalschule: ARTS. 
  • Dienstag ist an der Rossentalschule „außerschulischer Projekttag“ für alle Klassen. Sämtliche Klassen sollen diesen Tag nutzen, um außerschulische Angebote wahrzunehmen. Z.B. Bewegungsförderung auf dem Pferd, Lerngänge, Kooperationen mit Regelschulen… Arbeitsvorbereitungsprojekte in der Berufsschulstufe bzw. im letzten Jahr der Hauptstufe und Betriebspraktika in der Berufsschulstufe. Das Projekt Arbeitsvorbereitung Projekt Arbeitsvorbereitung dient zur Vorbereitung auf das berufliche Leben.
  • Der tägliche Morgenkreis der gesamten Schule markiert den Beginn jedes Schultages. Alle Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer versammeln sich mit dem Klingeln um 8.30 Uhr im Foyer der Rossentalschule und starten mit Musik, Gebärden, Geburtstagsfeiern, Schüler- und Klassenbeiträgen in den Tag. 
  • An der Rossentalschule werden viele Schüler im Autismus-Spektrum beschult. Dies erfordert ein besonderes pädagogisches Angebot für diese Schüler. Gearbeitet wird nach dem TEACCH Ansatz.
  • In der täglichen Arbeit mit nicht-sprechenden, wenig sprechenden und schwer verständlichen Schülerinnen und Schülern, aber auch mit allen anderen SuS, legen wir einen großes Augenmerk auf die Unterstützte Kommunikation.